| 1947 |
Beginn der industriellen Traktorenproduktion bei Steyr.
Der erste Steyr-Traktor ist
ein Typ 180. |
|
| 1948 |
Steyr beginnt mit der Produktion von Traktoranbaugeräten wie Mähbalken; erste Frontlader werden von Fremdfirmen angeboten. |
|
| 1949 |
Der legendäre Typ 80 kommt auf den Markt: ein Einzylinder-Traktor für kleinbäuerliche Betriebe mit
13 PS bei 1500 und später 15 PS bei 1575 U/min. Er wird bis 1964 in 45.068 Exemplaren erzeugt. |
|
| 1950 |
Erste Steyr-Traktoren mit hydraulischem Hubwerk ausgerüstet. |
|
| 1952 |
Bau der ersten robusten Traktoren für Großbetriebe: Der Typ 280
hatte 60 PS. |
|
| 1955 |
Nach Abschluss des Staatsvertrages übernimmt die Republik Österreich das Werk St. Valentin. |
|
| 1956 |
Ergänzung der Typenreihe 80 durch die erweiterte Reihe der Typen 84. Ebenfalls ab 1956: der Typ 182. |
|
| 1957 |
Eingliederung des Werks St. Valentin in die Steyr-Daimler-Puch AG. Der Bestand an Traktoren in Österreich steigt auf knapp 79.000 Stück. |
|
| 1960 |
Start der Jubiläumsserie mit zahlreichen Pionierideen wie schnell laufenden Dieselmotoren, Wendegetriebe, Motorzapfwelle, Planetenhinterachse und Regelhydraulik. |
|
| 1962 |
Start der Produktion des Steyr 288. Der Bestand an Traktoren in Österreich steigt auf über 147.000 Traktoren, bei 13.701 Neuzulassungen in diesem Jahr in Österreich. |
|
| 1963 |
Serienreife und Marktpremiere des legendären Steyr Hamster Ladewagens. Start der Produktion von Steyr-Frontladern. |
|
| 1964 |
Die „Jubiläumsreihe“ mit Steyr 188, 190 und 288 und Steyr-Ladewagen. Steyr widmet die Typen 190 und die Schmalspurversion 190 s dem 100 Jahre Jubiläum der Steyr-Daimler-Puch AG. Debüt der Allradversion des 190. |
|
| 1966 |
Serienmäßiger Einbau von Gesundheitssitzen. Und: Steyr wird rot-weiß. 500 Traktoren Steyr 288 gehen nach Thailand. |
|
| 1967 |
Vorstellung der rot-weißen „Steyr Plus Serie“ mit den drei Typen Steyr 30, Steyr 40 und Steyr 50 auf der Wiener Messe. |
|
| 1968 |
Lizenzvergabe für die Erzeugung von Ladewagen an die ungarische Firma Hodgep. Erweiterung der Plus Baureihe mit dem Steyr 70 und 90, um die Traktoren der Baureihe 13 für den Großbetrieb zu ersetzen. |
|
| 1971 |
Kooperation mit der ungarischen Firma Dutra zur Ausrüstung von Traktoren mit Steyr Aggregaten und gemeinsamen Vertrieb. Start des Steyr Erfolgs- und Rekordmodells Steyr 760, der als Universaltraktor für alle Einsatzbereiche der Mittelbetriebsgröße die längste Produktionszeit von 16 Jahren aufweist. Liefervertrag über 5000 Traktoren für Tunesien. |
|
| 1972 |
Auf der DLG
Ausstellung in Hannover
zeigt Steyr das erste volllastschaltbare Getriebe des 760er Traktors. |
|
| 1973 |
Beginn der Entwicklung von Traktoren für Großbetriebe. Start von „Steyr Hellas“ in Saloniki/Griechenland. |
|
| 1974 |
Verlegung der Montageeinrichtungen und des Vertriebs für Traktoren vom Hauptwerk Steyr in das Werk St. Valentin. |
|
| 1975 |
Kooperation mit KHD zur gegenseitigen Verwendung von Traktorgetrieben. |
|
| 1976 |
Steyr-Händlerreise mit 600 Händlern und Verkäufern zur Pflügerweltmeisterschaft nach Schweden. Erweiterung der Produktpalette bis 140 PS. Der 1400a war der erste Traktor mit Abgasturbolader, Lastschaltgetriebe und wissenschaftlich fundiertem Kraftübertragungskonzept: zentraler Allradantrieb, gleich breite Vorder- und Hinterräder sowie geräuschgedämmte Kabine. |
|
| 1977 |
Erster Liefervertrag über 1.000 Traktoren für die Türkei. Die Zusammenarbeit mit der Firma Donatim läuft bis 1995. |
|
| 1978 |
Start der Baureihe 80 mit Steyr 8100 und 8120. Abschluss eines Lizenzvertrages mit der Firma Donatim/Ankara. Beginn der Produktion von ca. 60.000 Traktoren im Werk Adapazzari/Türkei zwischen 1978 bis 1995. |
|
| 1979 |
Liefervertrag mit Vietnam über 1.400 Reistraktoren mit landwirtschaftlichen Geräten sowie Bau von drei Zentralwerkstätten. Inbetriebnahme des seit 1976 errichteten Werks in Bauchi/Nigeria. Ablösung der Plus-Serie durch die „Serie 80“, die sich durch die komfortable Plattformkabine auszeichnet. |
|
| 1980 |
Beginn der Entwicklung eines Trägerfahrzeuges gemeinsam mit der Firma Pöttinger in Grieskirchen. Vorstellung der Arbeitsmaschine Steyr 8300, ein neues Mechanisierungssystem für Großbetriebe, mit 280 PS. |
|
| 1982 |
Start der Baureihe 8055. Der leichte wendige Traktor für das Grünland und den alpinen Bereich kommt auf den Markt. Präsentation des neuen Kompakttraktors und der revolutionären Steyr Allradbremse Optistop. |
|
| 1984 |
Kooperation mit der finnischen Firma Valmet zur Entwicklung von Getrieben und Motoren. |
|
| 1985 |
Liefervertrag mit der Firma Lindner in Kundl/Tirol über die Lieferung von 1.200 Stück Getrieben und Hydrauliken jährlich. |
|
| 1986 |
Die Umstrukturierung der Steyr-Daimler-Puch AG (SDP) führt zur Ausgliederung der operativen Geschäftsbereiche/Sparten in GmbHs unter dem Holding-Dach der SDP. Abschluss eines umfangreichen Liefervertrages mit der Firma Valmet in Finnland für Getriebe und Zahnräder von jährlich ca. 40 Mio. Schilling. Im Gegenzug entwickelt Valmet die Steyr-Motoren weiter. Außerdem Kooperationsvertrag im Bereich Ladewagen mit der polnischen
Firma POL-MOT. |
|
| 1987 |
Größte internationale Händlertagung aus Anlass „40 Jahre Steyr-Traktoren“ in Salzburg. Über 1.000 Steyr Händler und Partner aus 27 Nationen nehmen teil. Erster Traktor mit Verbrauch von weniger als 200 g/kWh durch neues HPCE-Verbrennungsverfahren. |
|
| 1988 |
Zweite Generation des elektronischen Fahrerinformationssystems Infomat, das selbsttätig auch die Lastschaltgruppe schaltet. |
|
| 1989 |
Nach langjährigen Versuchen werden alle Traktoren serienmäßig in Raps-Methylester-tauglicher (RME) Ausführung gebaut. |
|
| 1990 |
Ausgliederung der Sparte Traktoren und Landmaschinen aus dem Steyr-Daimler-Puch Konzern in die Steyr Landmaschinentechnik GmbH (SLT) mit Sitz in St. Valentin. |
|
| 1991 |
Umstrukturierung und Ausbau des Traktorenwerkes in St. Valentin mit einem Investitionsvolumen von 400 Mio. Schilling. |
|
| 1992 |
Markteintritt der „Serie 900“. Die neuen Kompakttraktoren sind mit MWM Dreizylinder Motoren ausgestattet. Übersiedlung von Steyr nach St. Valentin abgeschlossen. |
|
| 1993 |
Serienanlauf der Baureihe 9000 mit MWM Vierzylindermotoren. Entwicklung des 320 PS Zwei-Wege-Schleppers Steyr Power-trac aus dem Steyr 8300. |
|
| 1995 |
Abschluss eines Liefervertrages mit Case in Neuss. Erweiterung der
M-Trac-Reihe und Schließen der 9100er Programmlücke zwischen 100 und 150 PS. |
|
| 1996 |
Die Case Corporation integriert die Firma Steyr Landmaschinentechnik, sie wird in CASE STEYR Landmaschinentechnik umbenannt. |
|
| 1997 |
Die Baureihen 900 und 9000 werden mit Valmet-Motoren ausgerüstet, nachdem die Fertigungseinrichtungen dafür bei den Mannheimer Motorenwerken (MWM) nach Indien verkauft werden. |
|
| 1999 |
Präsentation der Stufenlos-Revolution Steyr CVT. New Holland übernimmt die Case Corporation und verschmilzt das Unternehmen mit New Holland N.V. zum neuen Unternehmen CNH Global N.V. Steyr gehört nun zu einem der weltweit größten Landmaschinenhersteller. |
|
| 2000 |
Start der CVT Traktoren von 120 bis 170 PS. Sie bestimmen mit ihrer revolutionären Technik den Markt in der höheren Leistungsklasse. |
|
| 2002 |
Produktionsrekord in St. Valentin: Erstmals über 9.000 Traktoren. Die Traktorenproduktion firmiert nun unter CNH Österreich GmbH. |
|
| 2003 |
Steyr bringt seine Profi Reihe auf den Markt, mit modernen Motoren und Common Rail Einspritzausrüstung sowie Ladeluftkühlung im Leistungsbereich von 100 bis 136 PS als 4 und 6 Zylindertraktor. |
|
| 2004 |
Der Allround-Traktor Steyr Kompakt kommt auf den Markt. |
|
| 2005 |
Im Februar rollt der 500.000 Traktor, ein STEYR 9100 M, vom Band. Steyr unterstützt als Partner der Allianz für Starke Regionen die Genuss Region Österreich. |
|
| 2006 |
St. Valentin wird Europazentrale von CASE IH & Steyr. |
|
| 2007 |
Steyr launcht die neue Generation umweltfreundlicher Profi und CVT Modelle. Die CVT Baureihe erhält eine neue Freisichtkabine. Der Steyr 9000 MT kommt mit Powershuttle und Freisichtkabine auf den Markt. |
|
| 2008 |
In St. Valentin werden knapp 11.500 Traktoren produziert – ein neuer Rekord für den Standort. Gegen Ende des Jahres überschreitet die Steyr-Stufenlos-Technologie die 200 PS-Grenze mit zwei neuen CVT Modellen. |
|
| 2009 |
Steyr entwickelt gemeinsam mit der PM Pfanzelt-Maschinenbau GmbH den CVT Trac für Kommunal und Forst. In Zusammenarbeit mit der Firma LuPower, OÖ. Ferngas und dem Agrarressort des Landes OÖ präsentiert Steyr auch Europas ersten Dieseltraktor mit Erdgas/Biogas-Antrieb. Mit drei Modellen kommt der Steyr Profi Classic auf den Markt. |
|
| 2010 |
Steyr fokussiert sich auf die Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit seiner Traktoren mit den neuen CVT ecotech Modellen. |